01Wir kaufen KI-Tools nur ein. Betrifft uns die KI-Verordnung trotzdem?
In der Regel ja: Ein Unternehmen in der EU, das ein KI-System in eigener Verantwortung beruflich nutzt, ist nach Artikel 3 der KI-Verordnung Betreiber, sofern keine Ausnahme der Verordnung greift. Welche Pflichten daraus folgen, hängt von der Risikoklasse des Systems ab, und genau diese Einordnung übst du in der tecnovy EU AI Act Schulung an Fallbeispielen.
02Ab wann gelten welche Pflichten der KI-Verordnung?
Stand November 2026 gelten die Verbote nach Artikel 5 seit 2. Februar 2025, zwei 2026 ergänzte Verbote ab 2. Dezember 2026. Die Transparenzpflichten nach Artikel 50 gelten seit 2. August 2026; Anbieter generativer Systeme, die schon vorher auf dem Markt waren, haben für die Kennzeichnung nach Artikel 50 Absatz 2 bis 2. Dezember 2026 Zeit. Die Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme gelten ab 2. Dezember 2027 für Einsatzbereiche wie Beschäftigung nach Anhang III und ab 2. August 2028 für KI in regulierten Produkten nach Anhang I, und mit genau diesem Stand arbeitet die tecnovy EU AI Act Schulung.
03Reicht die EU AI Act Schulung für die Pflicht zur KI-Kompetenz nach Artikel 4?
Das entscheidet dein Unternehmen: Seit der Neufassung vom 27. Juli 2026 verlangt Artikel 4 von Anbietern und Betreibern Maßnahmen, die die KI-Kompetenz ihres Personals und anderer Personen fördern, die in ihrem Auftrag KI-Systeme bedienen oder nutzen, ohne ein bestimmtes Niveau für einzelne Personen zu garantieren. Die tecnovy EU AI Act Schulung kann eine solche Maßnahme sein; welche Maßnahmen es wählt und was es dazu festhält, bestimmt das Unternehmen selbst.
04Welche Bußgelder sieht die KI-Verordnung vor?
Stand November 2026 reicht der Rahmen bei verbotenen Praktiken bis 35 Millionen Euro oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes, bei bestimmten Pflichten etwa von Anbietern, Betreibern und nach Artikel 50 bis 15 Millionen Euro oder 3 %, bei falschen Auskünften an Behörden bis 7,5 Millionen Euro oder 1 %, jeweils der höhere Betrag. Für KMU gilt jeweils der niedrigere Betrag, für kleine Midcap-Unternehmen bei den beiden unteren Stufen ebenso. Die Sanktionen im Einzelnen legen die Mitgliedstaaten fest; in der tecnovy EU AI Act Schulung ordnest du Verstöße diesen Stufen zu.
05Welche Behörde beaufsichtigt die KI-Verordnung in Deutschland?
In Deutschland ist nach dem KI-Marktüberwachungs- und Innovationsförderungsgesetz (KI-MIG), in Kraft seit 29. Juli 2026, die Bundesnetzagentur Marktüberwachungsbehörde, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt. Für KI, die direkt mit regulierten Finanzdienstleistungen verbunden ist und bei Unternehmen unter BaFin-Aufsicht läuft, ist die BaFin zuständig, für öffentliche Stellen der Länder und bestimmte Medien sind es Landesbehörden. Die tecnovy EU AI Act Schulung behandelt diese Zuständigkeiten für Deutschland.
06Ersetzt die EU AI Act Schulung eine Rechtsberatung?
Nein, die tecnovy EU AI Act Schulung zeigt dir, wie du Anforderungen einordnest, damit du mit deiner Rechtsberatung gezielt arbeiten kannst. Wie ein System eingestuft wird und welche Maßnahmen folgen, entscheidet dein Unternehmen; beraten wird es dabei von seiner Rechtsberatung.
07Wie weit geht die EU AI Act Schulung in die technische Umsetzung?
Die tecnovy EU AI Act Schulung leitet Pflichten wie Risikomanagement, Dokumentation und menschliche Aufsicht für Hochrisiko-Systeme ab und ordnet sie zu. Wie diese Pflichten technisch in Systemen umgesetzt werden, ist nicht Teil der Schulung.
08Endet die EU AI Act Schulung mit einer Prüfung?
Nein, die tecnovy EU AI Act Schulung hat keine Prüfung; bei mindestens 80 % Anwesenheit erhältst du das tecnovy Teilnahmezertifikat. Es belegt deine Teilnahme, keine Zertifizierung.
09Wie unterscheidet sich die EU AI Act Schulung vom AIGP Training?
Die tecnovy EU AI Act Schulung bleibt bei der KI-Verordnung und ihrer Umsetzung im Unternehmen und endet ohne Prüfung. Das tecnovy AIGP Training reicht weiter, zu Datenschutzrecht, NIST AI RMF und ISO-Standards, und bereitet auf die AIGP-Prüfung der IAPP vor, deren Gebühr separat anfällt.