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iSAQB® FLEX - Flexible Architekturmodelle

Microservices, Self-contained Systems oder ein Modulith: Das FLEX Training von tecnovy liefert die Kriterien, mit denen du diese Entscheidung begründest statt sie zu erben. Du bewertest, wie eng die Teile im Quellcode, in den Kompilaten und über das Netzwerk zusammenhängen. Wo eine Modulgrenze verläuft, ist dabei nie nur eine technische Frage. Conway's Law und Team Topologies erklären, warum ein System den Zuschnitt der Teams abbildet, die es bauen.
iSAQB® Akkreditierter TrainingspartnerTeilnahmezertifikat4,8/5 bei ProvenExpert

Was dieses Modul leistet.

Vom Modulschnitt bis zum laufenden Betrieb reicht die Kette, die FLEX abdeckt. Das tecnovy Training führt dich durch Integrationsprotokolle, Konsistenzmodelle und Resilienzmuster, und es macht die Kosten jeder dieser Entscheidungen sichtbar.

So läuft das Training

Methode
Architekturvarianten vergleichen, Betriebsmodelle durchspielen
Grundlage
Offizieller iSAQB Lehrplan 2024.1
Abschluss
30 Credit Points: 10 methodisch, 20 technisch, keine Prüfung im Kurs

Termine & Buchung

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2 Termine

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02.–04. Nov 2026MEZ
Mo–Mi 09:00–17:00
Online-Training Gruppenrabatt Garantiert
Zeitzone MEZ
Sprache Deutsch
Plätze Nur 4 frei
10% Earlybird Rabatt

2.542 $−255 $2.287 $

zzgl. MwSt.
01.–03. Dez 2026MEZ
Di–Do 09:00–17:00
Online-Training Gruppenrabatt Garantiert
Zeitzone MEZ
Sprache Englisch
Trainer MB Marc-André Bumann
Plätze 5+ frei
10% Earlybird Rabatt

2.542 $−255 $2.287 $

zzgl. MwSt.

Passung

Für wen das Modul gedacht ist

Typische Rollen

  • Du schneidest ein System in Module und verantwortest, wo die Grenzen liegen.
  • Du entscheidest, ob Dienste synchron oder ereignisgetrieben miteinander sprechen.
  • Du betreibst verteilte Dienste und trägst die Folgen deiner Entwurfsentscheidungen.

Voraussetzungen

Keine Voraussetzungen

Du kannst direkt einsteigen. Hilfreich: Praxis mit verteilten Systemen und ihren Protokollen, Erfahrung mit fachlicher und technischer Modularisierung, Berührung mit Deployment- und Betriebsprozessen.

Stattdessen geeignet CLOUDINFRA Widmet Containern, Infrastruktur und Telemetrie das ganze Modul, während FLEX Laufzeitplattformen in 90 von 600 Minuten behandelt.

Lehrplan

CPSA® FLEX Kurs im Detail

Der Lehrplan 2024.1 gliedert FLEX in sechs Teile mit 600 Unterrichtsminuten. Er beginnt bei den Treibern flexibler Systeme, führt über Modularisierung, Organisationsstrukturen und Integration bis zu Deployment und Betrieb. Jeder Teil endet bei einer Entscheidung, nicht bei einer Technologie.

01Warum flexible Systeme einsetzen

Dieser Teil klärt, wofür die Flexibilität überhaupt bezahlt wird.

  • Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Time-to-Market als eigentliche Treiber
  • Microservices, Self-contained Systems, Moduliths und Monolithen im Vergleich
  • Vier Arten von Isolation: Devtime, Runtime, Deployment und Team
  • Was DevOps und Continuous Delivery an der Architektur ändern
02Modularisierung von Systemen in Teilsysteme

Hier entscheidest du, wo die Grenzen zwischen den Teilen verlaufen.

  • Strategic Design und Bounded Contexts als Schnittkriterium
  • Die Parnas-Kriterien als Prüfstein für einen Schnitt, aus der Literatur des Lehrplans
  • Kopplung auf Ebene von Sourcecode, Kompilaten und Netzwerkprotokoll
  • Aufwand und Nutzen konkurrierender Modularisierungsstrategien
03Softwaremodule und der Bezug zu Organisationsstrukturen

Dieser Teil behandelt die Hälfte des Schnitts, die nicht im Code steht.

  • Conway's Law und was es für den Modulschnitt bedeutet
  • Team Topologies und Context Mapping zwischen den Teams
  • Sozio-technische Architektur: Systeme und Organisation als ein Entwurf
  • Makro- gegen Mikroarchitektur: welche Entscheidung wo fällt
04Integrationsmethoden & Protokolle

Der längste Teil des Lehrplans: wie die Teile miteinander sprechen.

  • Integration im Frontend, im Middle Tier (REST, RPC, Messaging) und über die Datenbank
  • Anti-Corruption Layer, Shared Kernel und Customer/Supplier als Integrationsmuster
  • CAP-Theorem, ACID gegen BASE und die Folgen für die Konsistenz
  • Circuit Breaker, Bulkhead und Graceful Degradation gegen Kaskadenausfälle
05Installation und Laufzeitumgebungen/Plattformen

Hier geht es darum, wie eine neue Version ohne Ausfall live geht.

  • Continuous Deployment und die Rolle der CI/CD-Strecke
  • IaaS, PaaS, CaaS und FaaS und wofür sie jeweils taugen
  • Blue-Green, Canary Releases und Rolling Updates ohne Downtime
  • Immutable Infrastructure, Infrastructure as Code und Containerisierung
06Betriebsmodelle

Zum Abschluss planst du den Betrieb, bevor der erste Ausfall ihn plant. Der Lehrplan setzt hier Observability verbindlich; die folgenden Vertiefungen führt er als optional.

  • Observability aus Metriken, Logs und Traces zusammensetzen
  • MTBF gegen MTTR und was Service Level Objectives daraus machen
  • Incident Management und Disaster Recovery entlang von RTO und RPO
  • Chaos Engineering: Ausfälle absichtlich auslösen, um sie zu verstehen
Offizieller Lehrplan(externer Link)

Ergebnis

Was du anschließend leisten kannst

  1. 01

    Du begründest die Wahl zwischen Microservices, Self-contained Systems und Modulith am Isolationsbedarf.

  2. 02

    Du schneidest Systeme entlang von Bounded Contexts und prüfst den Schnitt an Kopplung, Isolationsgrad und Deployment-Unabhängigkeit.

  3. 03

    Du beziehst Team- und Organisationsstrukturen in den Modulschnitt ein und begründest sie mit Conway's Law.

  4. 04

    Du wählst zwischen REST, RPC und Messaging und entscheidest zwischen ACID und BASE.

  5. 05

    Du sicherst Systemgrenzen mit Circuit Breaker, Bulkhead und Graceful Degradation ab.

  6. 06

    Du planst Deployments ohne Ausfallzeit über Blue-Green, Canary Releases oder Rolling Updates.

  7. 07

    Du setzt Observability aus Metriken, Logs und Traces zusammen und machst Ausfälle damit nachvollziehbar.

Warum tecnovy

Was du bei uns oben drauf bekommst

02

Certificate Showroom

Hol dir dein Teilnahmezertifikat und verbinde es, falls vorhanden, mit deinem Prüfungszertifikat. Vollautomatisiert, schön gestaltet. Nur für dich, nur bei tecnovy.

03

No Slideshow, Hands-On!

Versprochen: keine PowerPoint-Schlacht. Wir arbeiten in Gruppen, verknüpfen Theorie mit Praxis, und du bekommst Praxisbeispiele unserer erfahrenen Trainer sowie den Austausch mit Gleichgesinnten.

04

Doppelt hält besser

Gerne darfst du innerhalb eines Jahres die Schulung nochmals online als Refresher besuchen.

05

Lerne von Experten

Wir garantieren dir stets den Einsatz von didaktisch und methodisch erstklassig qualifizierten Trainern, die ihr Wissen sowohl aus Trainingserfahrung als auch beruflicher Praxis- und Projekterfahrung beziehen.

06

Flexible Umbuchung

Falls du mal kurzfristig verhindert sein solltest, kannst du deine Schulung bis eine Woche vor Trainingsbeginn kostenlos umbuchen.

Erfahrungen

Was Teilnehmer:innen sagen

tecnovy verfügt im deutschsprachigen Raum über sehr erfahrene Trainer. Das "Corona-bedingte Distanzlernen" wurde prima umgesetzt. Geeignete Collaborationsplattformen wie z.B. Mural kamen zum Einsatz und wurden in den Gruppenarbeiten sinnvoll eingesetzt. Die Zusammenarbeit mit tecnovy ist einwandfrei. Die besuchten ISAQB Kurse Soft Skills und Flex sind sehr zu empfehlen.
Z. Tretinjak Solution Architect | Helvetia Versicherungen

FAQs

Häufige Fragen

01Brauche ich CPSA-F, um am FLEX Training teilzunehmen?
Nein. Der iSAQB Lehrplan zum Modul FLEX formuliert seine Voraussetzungen als Empfehlungen: Grundlagen der Architekturbeschreibung auf CPSA-F-Niveau und Praxis mit verteilten Systemen. Verlangt wird keine Zertifizierung. Für die spätere CPSA-A Zertifizierung ist CPSA-F dagegen Pflicht.
02Gibt es eine FLEX Prüfung?
Nein. Für das Modul FLEX existiert keine eigene Prüfung. Das tecnovy FLEX Training bringt dir 30 Credit Points und ein Teilnahmezertifikat; geprüft wird erst auf dem Weg zur CPSA-A Zertifizierung, und zwar modulübergreifend.
03Wie viele Credit Points bringt FLEX?
Das tecnovy FLEX Training bringt 30 Credit Points: 20 in der technischen und 10 in der methodischen Kompetenz. Kommunikative Punkte vergibt FLEX keine, was für deine Planung zählt: die CPSA-A Zulassung verlangt 70 Punkte insgesamt und mindestens 10 in jedem der drei Kompetenzbereiche. Der iSAQB kann die Punktevergabe alle 12 Monate neu bewerten; die Angaben hier haben den Stand August 2026.
04Wie läuft die CPSA-A Zertifizierung ab?
Die CPSA-A Zertifizierung besteht aus einer Hausarbeit. Zwei vom iSAQB anerkannte Prüfer:innen bewerten sie, danach verteidigst du sie im Gespräch. Ablegen kannst du auf Deutsch oder Englisch, und bei Fragen zum Ablauf hilft dir tecnovy gerne weiter.
05Wie lange dauert das FLEX Training?
Das tecnovy FLEX Training dauert drei Tage. Der iSAQB Lehrplan setzt als Minimum drei Tage und 600 Unterrichtsminuten an, also zehn Zeitstunden; tecnovy nimmt sich die drei Tage voll und kommt damit deutlich über das geforderte Minimum.
06Was unterscheidet FLEX von CLOUDINFRA?
FLEX entscheidet, wie ein System geschnitten, integriert und betrieben wird, und behandelt Laufzeitplattformen in 90 seiner 600 Unterrichtsminuten. CLOUDINFRA ist genau dort zu Hause: Container, Persistenz, Resilienz, Infrastrukturautomatisierung und Telemetrie füllen das ganze Modul. Wer die Plattform selbst baut, ist in CLOUDINFRA richtig; wer über den Schnitt und die Integration entscheidet, in FLEX.
07Warum behandelt ein Architekturmodul Teamstrukturen?
Weil der Lehrplan einen eigenen Teil dafür vorsieht. FLEX behandelt in 90 Minuten Conway's Law, Team Topologies und Context Mapping, weil der Schnitt einer Architektur und der Schnitt der Organisation sich gegenseitig erzwingen. Ein Modulschnitt, den die Teamstruktur nicht trägt, hält in der Praxis nicht.
08Welches Buch gehört zum FLEX Seminar?
Das tecnovy FLEX Training arbeitet mit "Softwarearchitekturen dokumentieren und kommunizieren" von Stefan Zörner, das jede teilnehmende Person als eBook im Seminarpreis erhält. Es behandelt, wie Architekturentscheidungen so festgehalten werden, dass ein Team sie später noch nachvollziehen kann. Das Buch ist auf Deutsch verfasst.
FLEXFLEX - Flexible Architekturmodelle

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