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tecnovy AI Suite

EU AI Act für IT-Teams: technische Umsetzung

Protokollierung (Art. 12), technische Dokumentation (Art. 11), menschliche Aufsicht (Art. 14), Genauigkeit und Robustheit (Art. 15): Diese Anforderungen stellt die KI-Verordnung an Hochrisiko-KI-Systeme. Hinweise auf KI-Interaktion und die Kennzeichnung KI-erzeugter Inhalte (Art. 50) betreffen bestimmte Systeme unabhängig von der Risikoklasse. Gebaut wird all das in Entwicklung und Betrieb. An einem Tag ordnest du jede Anforderung einer Phase im Software-Lebenszyklus zu.
Teilnahmezertifikat4,8/5 bei ProvenExpert

Was dieses Modul leistet.

Eine Checkliste, die die technischen Anforderungen der KI-Verordnung je einer Phase von der Architektur bis zum Betrieb zuordnet: Die arbeitest du im tecnovy Training EU AI Act für IT-Teams aus. Dein Team sieht damit, wo Protokollierung, Dokumentation und Aufsicht entstehen.

So läuft das Training

Methode
Fallbeispiele aus Entwicklung und Betrieb, Arbeit mit einer technischen Checkliste
Grundlage
tecnovy Curriculum zur KI-Verordnung (EU) 2024/1689, Fassung Juli 2026
Abschluss
tecnovy Teilnahmezertifikat, keine Prüfung

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Passung

Für wen das Modul gedacht ist

Typische Rollen

  • Du entwickelst KI-Systeme oder entwirfst die Architektur, in die sie eingebettet werden.
  • Du betreibst Plattformen, Pipelines oder Infrastruktur, auf denen KI-Systeme laufen.
  • Du verantwortest IT-Sicherheit oder Datenschutz technisch und sollst Anforderungen der KI-Verordnung in Maßnahmen übersetzen.

Voraussetzungen

Keine Voraussetzungen

Du kannst direkt einsteigen. Mitbringen: Praxis in Entwicklung oder Architektur oder im IT-Betrieb.

Stattdessen geeignet EU AI Act Für Compliance, Datenschutz und Recht: Rollen, Risikoklassen, Pflichten und eine Compliance-Struktur für das ganze Unternehmen.

Lehrplan

EU AI Act für IT-Teams Kurs im Detail

Vier Teile an einem Tag: Zuerst klärst du, welche Pflichten ein System überhaupt treffen. Dann gehst du die Anforderungen an Hochrisiko-KI-Systeme und die Transparenzpflichten Artikel für Artikel durch. Zum Schluss verankerst du sie in Architektur, Entwicklung, Test und Betrieb.

01Die Verordnung aus technischer Sicht

Der Einstieg klärt, welche Pflichten ein System überhaupt treffen.

  • Anbieter, die ein KI-System entwickeln oder entwickeln lassen und unter eigenem Namen in Verkehr bringen oder in Betrieb nehmen, und Betreiber, die es in eigener Verantwortung verwenden
  • Die Risikoklassen im Überblick
  • Zwei Wege zum Hochrisiko-KI-System: Anhang I und Anhang III
  • Transparenzpflichten nach Art. 50 als eigene Kategorie
02Anforderungen an Hochrisiko-KI-Systeme

Hier gehst du die Anforderungen aus Kapitel III Abschnitt 2 einzeln durch.

  • Risikomanagement (Art. 9), Datenqualität und Daten-Governance (Art. 10)
  • Technische Dokumentation (Art. 11) und Protokollierung (Art. 12)
  • Genauigkeit, Robustheit und Cybersicherheit (Art. 15)
  • Menschliche Aufsicht im Systemdesign (Art. 14)
03Transparenzpflichten

Dieser Teil zeigt, wie Menschen erkennen, dass KI im Spiel ist.

  • Hinweis an Menschen, dass sie mit einem KI-System interagieren
  • Maschinenlesbare Kennzeichnung KI-erzeugter Audio-, Bild-, Video- und Textinhalte
  • Offenlegung von Deepfakes durch Betreiber
04Umsetzung im Lebenszyklus

Zum Abschluss wird aus jeder Anforderung eine Aufgabe mit Platz im Prozess.

  • Anforderungen in Architektur, Entwicklung, Test und Betrieb verankern
  • Nachweise automatisiert erzeugen
  • Die technische Checkliste für das eigene Team

Ergebnis

Was du anschließend leisten kannst

  1. 01

    Du bestimmst für ein KI-System, ob dein Unternehmen Anbieter oder Betreiber ist und ob das System als Hochrisiko-KI-System gilt.

  2. 02

    Du prüfst Trainings-, Validierungs- und Testdaten eines Hochrisiko-KI-Systems gegen die Qualitätskriterien aus Art. 10.

  3. 03

    Du legst fest, welche Teile der technischen Dokumentation nach Art. 11 und Anhang IV aus Entwicklung und Betrieb stammen.

  4. 04

    Du planst, welche Ereignisse ein Hochrisiko-KI-System über seinen Lebenszyklus automatisch protokolliert (Art. 12).

  5. 05

    Du entwirfst Eingriffs- und Stoppmöglichkeiten, mit denen Menschen ein Hochrisiko-KI-System wirksam beaufsichtigen (Art. 14).

  6. 06

    Du leitest aus Art. 15 ab, welche Genauigkeitsmetriken angegeben und welche Robustheits- und Sicherheitstests eingeplant werden.

  7. 07

    Du planst Hinweise auf KI-Interaktion und die maschinenlesbare Kennzeichnung KI-erzeugter Inhalte nach Art. 50.

  8. 08

    Du verankerst die Anforderungen in Architektur, Entwicklung, Test und Betrieb und erzeugst Nachweise, wo möglich, automatisiert.

Leistungsumfang

Was enthalten ist

Enthalten

  • Technische Checkliste zur KI-VerordnungDie Checkliste ordnet die technischen Anforderungen den Phasen des Software-Lebenszyklus zu, und du nimmst sie für die Arbeit in deinem Team mit.

Warum tecnovy

Was du bei uns oben drauf bekommst

02

Certificate Showroom

Hol dir dein Teilnahmezertifikat und verbinde es, falls vorhanden, mit deinem Prüfungszertifikat. Vollautomatisiert, schön gestaltet. Nur für dich, nur bei tecnovy.

03

Flexible Umbuchung

Falls du mal kurzfristig verhindert sein solltest, kannst du deine Schulung bis eine Woche vor Trainingsbeginn kostenlos umbuchen.

04

Doppelt hält besser

Gerne darfst du innerhalb eines Jahres die Schulung nochmals online als Refresher besuchen.

05

Lerne von Experten

Wir garantieren dir stets den Einsatz von didaktisch und methodisch erstklassig qualifizierten Trainern, die ihr Wissen sowohl aus Trainingserfahrung als auch beruflicher Praxis- und Projekterfahrung beziehen.

FAQs

Häufige Fragen

01Gelten diese technischen Pflichten für jedes KI-System?
Nein. Die Anforderungen aus Art. 9 bis 15, darunter Risikomanagement, Datenqualität, technische Dokumentation, Protokollierung, menschliche Aufsicht sowie Genauigkeit, Robustheit und Cybersicherheit, stellt die KI-Verordnung nur an Hochrisiko-KI-Systeme; Art. 50 trifft zusätzlich bestimmte Systeme, etwa solche, die direkt mit Menschen interagieren oder synthetische Inhalte erzeugen. Im tecnovy Training EU AI Act für IT-Teams prüfst du deshalb zuerst, welche dieser Pflichten ein System überhaupt trifft.
02Ab wann gelten die Hochrisiko-Anforderungen der KI-Verordnung?
Noch nicht: Die Verordnung (EU) 2026/1744, in Kraft seit dem 27. Juli 2026, hat ihren Beginn verschoben. Stand November 2026 gilt das ab dem 2. Dezember 2027 für Systeme nach Anhang III und ab dem 2. August 2028 für Systeme nach Anhang I. Im tecnovy Training EU AI Act für IT-Teams ordnest du ein, welcher Anhang greift: Anhang III listet Einsatzbereiche wie Beschäftigung oder kritische Infrastruktur, Anhang I erfasst KI in Produkten unter EU-Produktrecht, etwa Medizinprodukten.
03Betreffen die Hochrisiko-Anforderungen auch Systeme, die schon laufen?
Nach der KI-Verordnung grundsätzlich nur dann, wenn ein Hochrisiko-KI-System, das vor dem Geltungsbeginn in Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen wurde, danach in seiner Konzeption erheblich verändert wird (Art. 111 Abs. 2). Für Hochrisiko-KI-Systeme, die bestimmungsgemäß von Behörden verwendet werden sollen, müssen Anbieter und Betreiber die Anforderungen in jedem Fall bis zum 2. August 2030 erfüllen.
04Was verlangt Art. 50 bei KI-generierten Inhalten, und bis wann?
Anbieter von KI-Systemen, die synthetische Audio-, Bild-, Video- oder Textinhalte erzeugen, müssen die Ausgaben maschinenlesbar kennzeichnen, sodass sie als künstlich erzeugt oder manipuliert erkennbar sind; ausgenommen sind etwa unterstützende Funktionen für die Standardbearbeitung. Art. 50 gilt seit dem 2. August 2026, und für Systeme, die schon vorher in Verkehr gebracht wurden, muss Absatz 2 bis zum 2. Dezember 2026 umgesetzt sein (Stand November 2026). Im tecnovy Training EU AI Act für IT-Teams planst du, an welcher Stelle eines Systems diese Kennzeichnung entsteht.
05Was verlangt die KI-Verordnung bei der Protokollierung?
Hochrisiko-KI-Systeme müssen technisch ermöglichen, dass Ereignisse über ihren gesamten Lebenszyklus automatisch aufgezeichnet werden (Art. 12). Anbieter und Betreiber bewahren die Protokolle, soweit sie sie kontrollieren, für einen dem Zweck angemessenen Zeitraum von mindestens sechs Monaten auf, sofern Unionsrecht, insbesondere zum Datenschutz, oder nationales Recht nichts anderes vorsieht (Art. 19 und Art. 26 Abs. 6). Im tecnovy Training EU AI Act für IT-Teams legst du fest, welche Ereignisse ein System protokolliert und wer die Protokolle aufbewahrt.
06Betrifft uns das, wenn wir KI-Dienste nur nutzen?
Ja, in Teilen: Als Betreiber, also als Unternehmen, das ein KI-System in eigener Verantwortung verwendet, ergreift ihr Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz eures Personals (Art. 4) und legt Deepfakes offen, die ihr mit KI erzeugt (Art. 50 Abs. 4). Bei Hochrisiko-KI-Systemen verlangt Art. 26 unter anderem die Nutzung gemäß Betriebsanleitung, menschliche Aufsicht durch kompetente Personen, die Überwachung des Betriebs und die Aufbewahrung der Protokolle. Das tecnovy Training EU AI Act für IT-Teams behandelt die technischen Pflichten auf Anbieter- und auf Betreiberseite.
07Ersetzt das Training eine Rechtsberatung oder eine Konformitätsbewertung?
Nein. Das tecnovy Training EU AI Act für IT-Teams ersetzt weder Rechtsberatung noch die Konformitätsbewertung, also das Verfahren, mit dem bewertet wird, ob ein Hochrisiko-KI-System die Anforderungen erfüllt. Du übersetzt die Anforderungen in technische Maßnahmen und Nachweise, mit denen eure Rechtsberatung und eine solche Bewertung arbeiten können.
08Worin unterscheidet sich der Kurs von der tecnovy EU AI Act Schulung?
Die tecnovy EU AI Act Schulung richtet sich an Compliance, Datenschutz, Recht und KI-Beauftragte: Dort bestimmst du Rollen und Risikoklassen, leitest Pflichten ab und planst eine Compliance-Struktur für das Unternehmen. Das Training EU AI Act für IT-Teams setzt bei Entwicklung und Betrieb an und übersetzt die technischen Anforderungen in Maßnahmen im Software-Lebenszyklus.
09Wie geht es nach EU AI Act für IT-Teams weiter?
Für die Sicherheitsseite bietet tecnovy Secure AI Architecture an: Dort planst du Sicherheit für KI-Systeme vom Bedrohungsmodell bis zu den Kontrollen im Betrieb. Wer KI-Risiken mit NIST AI RMF und ISO/IEC 23894 bewerten und steuern will, findet das im tecnovy Training AI Risk Management.

Wie sieht deine Schulung bei tecnovy aus?

EU AI Act ITfür IT-Teams: technische Umsetzung

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