Die meisten Führungsmodelle bleiben an der Wand hängen. Management 3.0 gibt dir stattdessen Werkzeuge in die Hand, die du am Montag danach benutzen kannst: Delegation Poker klärt, wer was entscheiden darf, Moving Motivators macht sichtbar, was einzelne wirklich antreibt, Personal Maps öffnen Gespräche, die sonst nicht stattfinden. Zwei Tage lang übst du sie an Fällen aus deinem eigenen Team, nicht an Beispielen aus einem Lehrbuch.
Führung lässt sich nicht anordnen, aber die Werkzeuge dafür lassen sich üben. Im Foundation Workshop arbeitest du mit Delegation Poker, Moving Motivators und Personal Maps an echten Fällen. Danach hat dein Team klare Entscheidungsgrenzen.
So läuft das Training
Methode
Übungen und Spiele mit den Management 3.0 Praktiken
Du triffst Entscheidungen für ein Team und merkst, dass zu viele davon bei dir landen.
Du sollst Motivation herstellen, hast aber nur Gehalt und Titel als Werkzeuge.
Du begleitest eine agile Umstellung und suchst Praktiken statt weiterer Frameworks.
Voraussetzungen
Keine Voraussetzungen
Du kannst direkt einsteigen. Hilfreich: Verantwortung für ein Team oder ein Vorhaben, eine eigene Team- oder Führungssituation, an der du arbeiten willst.
Der Workshop folgt den neun Themen des offiziellen Foundation Curriculums. Die ersten drei bauen das Denkmodell auf, die sechs danach sind die Blickwinkel, mit denen Management 3.0 auf Organisationen schaut. Zu jedem gehört mindestens eine Praktik, die ihr im Kurs durchspielt.
01Management und Leadership
Der Einstieg trennt zwei Begriffe, die im Alltag ständig vermischt werden.
Was Management leistet und was Leadership davon nicht abdeckt
Warum jeder im Team führen kann, nicht nur die Führungskraft
Wo die Grenzen der eigenen Rolle wirklich verlaufen
02Management 3.0 Prinzipien
Die Grundsätze, aus denen sich jede spätere Praktik ableitet.
Menschen zuerst, Prozesse danach
Verbesserung als laufende Arbeit statt als abgeschlossenes Projekt
Warum das Kopieren fremder Organisationsmodelle selten funktioniert
Die Rolle der Führungskraft als Gärtnerin statt als Konstrukteurin
03Komplexitätsdenken
Der Teil, der erklärt, warum Ursache und Wirkung in Organisationen auseinanderfallen.
Kompliziert und komplex unterscheiden, und was das für Planung heißt
Systeme, die auf Eingriffe anders reagieren als erwartet
Experimente statt Prognosen als Konsequenz daraus
04Energize People
Motivation als etwas, das man erheben kann statt zu vermuten.
Intrinsische und extrinsische Motivation auseinanderhalten
Moving Motivators: die zehn Treiber im Team aufstellen und vergleichen
Kudo Cards als Anerkennung, die nicht von oben kommen muss
Personal Maps, um Kolleginnen und Kollegen jenseits der Rolle kennenzulernen
05Empower Teams
Delegation als Skala, nicht als Schalter zwischen ganz oder gar nicht.
Die sieben Delegationsstufen und was sie praktisch bedeuten
Delegation Poker an echten Entscheidungen aus eurem Alltag
Delegation Boards, die den Stand für alle sichtbar halten
Vertrauen und Kontrolle als zwei Regler statt als Gegensatz
06Align Constraints
Werte und Ziele so setzen, dass sie Entscheidungen tatsächlich lenken.
Werte aus dem Verhalten ableiten statt sie zu verkünden
Zweck und Rahmen, innerhalb derer ein Team frei handelt
Value Stories, die einen Wert an einem konkreten Fall festmachen
07Develop Competence
Kompetenzaufbau als sichtbare Struktur statt als Jahresgespräch.
Team Competency Matrix: Fähigkeiten und Lücken im Team abbilden
Feedback Wraps, die Beobachtung, Wirkung und Wunsch trennen
Lernpfade, die zur Arbeit passen statt zum Schulungskatalog
08Grow Structure
Struktur als etwas, das mitwächst, statt einmal gezeichnet zu werden.
Wie Teamgröße und Zuschnitt die Kommunikation begrenzen
Das Meddlers Game, um Strukturvarianten durchzuspielen
Spezialisierung und Generalisierung gegeneinander abwägen
Skalierung, ohne die Entscheidungswege zu verlängern
09Improve Everything
Der Abschluss macht aus den Praktiken ein Vorgehen für Veränderung.
Veränderung als Experiment mit einer prüfbaren Annahme aufsetzen
Celebration Grids, um aus Erfolg und Fehlschlag gleichermaßen zu lernen
Die Happiness Door als schnelle Rückmeldung im laufenden Betrieb
Was du am Montag nach dem Workshop zuerst ausprobierst
Du legst mit Delegation Poker fest, welche Entscheidungen im Team auf welcher Stufe liegen.
02
Du erhebst mit Moving Motivators, was einzelne Teammitglieder antreibt, und leitest Maßnahmen ab.
03
Du formulierst Teamwerte so, dass sie im Alltag überprüfbar sind statt nur plakatiert.
04
Du bildest Kompetenzen im Team in einer Matrix ab und erkennst die Lücken darin.
05
Du beurteilst Organisationsstrukturen danach, wie gut sie Kommunikation zwischen Teams tragen.
06
Du gibst mit Feedback Wraps Rückmeldung, die eine Beobachtung von einer Bewertung trennt.
07
Du planst Veränderungen als kleine Experimente mit einer nachprüfbaren Annahme.
Foundation Workshop Certificate of Attendance
Das Zertifikat stellt Management 3.0 aus, nicht tecnovy. Nach dem Training füllst du eine kurze Online-Bewertung aus; sobald du und die lizenzierte Trainerin oder der lizenzierte Trainer sie bestätigt haben, kommt es per E-Mail.
Mittagessen und PausenverpflegungBei Vor-Ort-Terminen an beiden Trainingstagen, inklusive Obst, Snacks sowie Kaffee, Tee und Wasser. Online-Termine enthalten keine Verpflegung.
Versprochen: keine PowerPoint-Schlacht. Wir arbeiten in Gruppen, verknüpfen Theorie mit Praxis, und du bekommst Praxisbeispiele unserer erfahrenen Trainer sowie den Austausch mit Gleichgesinnten.
02
Certificate Showroom
Hol dir dein Teilnahmezertifikat und verbinde es, falls vorhanden, mit deinem Prüfungszertifikat. Vollautomatisiert, schön gestaltet. Nur für dich, nur bei tecnovy.
03
Flexible Umbuchung
Falls du mal kurzfristig verhindert sein solltest, kannst du deine Schulung bis eine Woche vor Trainingsbeginn kostenlos umbuchen.
04
Doppelt hält besser
Gerne darfst du innerhalb eines Jahres die Schulung nochmals online als Refresher besuchen.
05
Lerne von Experten
Wir garantieren dir stets den Einsatz von didaktisch und methodisch erstklassig qualifizierten Trainern, die ihr Wissen sowohl aus Trainingserfahrung als auch beruflicher Praxis- und Projekterfahrung beziehen.
FAQs
Häufige Fragen
01Gibt es am Ende eine Prüfung?
Nein. Management 3.0 führt in keinem Workshop eine Prüfung durch. Die Begründung des Schemas: Wissenstests bilden komplexe Führungsthemen nicht ab. Stattdessen zählt die Teilnahme, und wer den Stoff nachweisen will, sammelt mit dem Certificate of Practice eigene Experimente.
02Wie bekomme ich das Certificate of Attendance?
Das Zertifikat stellt Management 3.0 aus, nicht tecnovy. Nach dem Training füllst du eine kurze Online-Bewertung aus; sobald du und die lizenzierte Trainerin oder der lizenzierte Trainer sie bestätigt haben, kommt es per E-Mail. Es weist den Foundation Workshop namentlich aus.
03Wie lange gilt das Management 3.0 Zertifikat?
Management 3.0 nennt für das Certificate of Attendance weder ein Ablaufdatum noch eine Rezertifizierung. Zeitlich begrenzt ist etwas anderes: Wer sich als Management 3.0 Facilitator lizenzieren lassen will, bewirbt sich innerhalb von zwei Jahren nach dem Workshop, verlängerbar auf vier.
04Brauche ich Vorkenntnisse für den Foundation Workshop?
Nein. Management 3.0 führt für den Foundation Workshop keine Zulassungsbedingungen. Nützlich ist nur, dass du eine eigene Team- oder Führungssituation mitbringst, an der du die Praktiken im tecnovy Training ausprobieren kannst.
05Kann ich danach selbst Management 3.0 Workshops geben?
Der Foundation Workshop macht dich für die Facilitator-Lizenz bewerbungsfähig, ist aber nicht der einzige Weg dorthin: Management 3.0 akzeptiert ebenso den Agility in HR Workshop oder ein Certificate of Practice. Bewerben kannst du dich innerhalb von zwei Jahren, verlängerbar auf vier.
06Was ist das Certificate of Practice?
Ein zweiter Nachweis von Management 3.0, den du ohne Workshop erwirbst: Du erprobst mindestens sieben Praktiken im Alltag, reichst deine Ergebnisse ein und erhältst das Zertifikat, sobald Management 3.0 sie freigegeben hat. Es ist kostenpflichtig, und Management 3.0 zählt es als einen der drei Zugänge zu den Aufbau-Workshops. Das Verfahren ist derzeit ausgesetzt.
07Welche Unterlagen bekomme ich?
Du erhältst die Schulungsunterlagen als PDF sowie ein Fotoprotokoll der Flipcharts, die im tecnovy Training entstehen, also auch eure ausgefüllten Delegation Boards und die Moving-Motivators-Aufstellungen aus deinem Team.
08Welcher Workshop kommt nach dem Foundation?
Management 3.0 bietet zwei Aufbau-Workshops, die tecnovy ebenfalls durchführt: Agile Team Leadership vertieft Teams, Feedback und Zufriedenheit, Agile Change Leadership vertieft Veränderung, Erfolgsmessung und OKRs. Beide verlangen einen der drei Management 3.0 Nachweise, von denen dieses Zertifikat einer ist.
Wie sieht deine Schulung bei tecnovy aus?
Foundation WorkshopManagement 3.0 Foundation Workshop
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